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Bengalgeier
Gyps bengalensis
Einst vielleicht der zahlreichste große Greifvogel der Erde – Dutzende Millionen – verloren sie in 15 Jahren 99,9 % ihres Bestands.
- Verbreitung
- IndienNepalBangladeschPakistanMyanmarKambodscha
- Region
- Asien
- Lebensraum
- Offenes Land, Dörfer und Kadaverplätze in ganz Südasien
Die Geschichte
Das tierärztliche Schmerzmittel Diclofenac, für Rinder harmlos, zerstört die Nieren der Geier, wenn sie sich an behandelten Kadavern nähren; Südasiens Himmel leerte sich innerhalb eines Jahrzehnts. Medikamentenverbote, „geierfreundliche Zonen“ und Zuchtzentren haben den Sturz endlich verlangsamt – und erste Anzeichen einer Stabilisierung zeigen sich.
Was sie tötet
- Diclofenac-Vergiftung durch Rinderkadaver
- Andere giftige Tierarzneimittel
- Nahrungsknappheit
- Kollisionen und Stromschläge
Wer für sie kämpft
BirdLife InternationalBirdLife International
IUCN Red ListInternational Union for Conservation of Nature — Species Survival Commission
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Schnelle Antworten
Wie viele Bengalgeier gibt es noch auf der Welt?
Ungefähr ~6.000. Der Bengalgeier (Gyps bengalensis) wird auf der Roten Liste der IUCN als Vom Aussterben bedroht geführt, und sein Bestandstrend ist abnehmend. Die Angaben sind Schätzungen, zusammengestellt aus der Roten Liste der IUCN und von Naturschutzorganisationen.
Wo lebt der Bengalgeier?
Der Bengalgeier kommt in Indien, Nepal, Bangladesch, Pakistan, Myanmar, Kambodscha (Asien) vor. Sein Lebensraum: Offenes Land, Dörfer und Kadaverplätze in ganz Südasien.
Warum ist der Bengalgeier bedroht?
Die Hauptbedrohungen für den Bengalgeier sind: Diclofenac-Vergiftung durch Rinderkadaver; Andere giftige Tierarzneimittel; Nahrungsknappheit; Kollisionen und Stromschläge.
Wer arbeitet daran, den Bengalgeier zu retten?
Zu den Organisationen, die sich für den Schutz des Bengalgeier einsetzen, gehören BirdLife International; International Union for Conservation of Nature — Species Survival Commission.