Tristanalbatros

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Vom Aussterben bedrohtVogel · Albatros

Tristanalbatros

Diomedea dabbenena

Auf einer der entlegensten Inseln der Erde fressen eingeschleppte Mäuse Albatrosküken bei lebendigem Leib in ihren Nestern.

Geschätzt verbleibend ~5.000 (~1.700 Paare) Abnehmend
Verbreitung
Vereinigtes Königreich (Tristan da Cunha)
Region
Weltmeere
Lebensraum
Brütet fast ausschließlich auf Gough Island; sucht Nahrung im gesamten Südatlantik

Die Geschichte

Fast jeder Tristanalbatros schlüpft auf Gough Island, wo gewöhnliche Hausmäuse – ungewöhnlich groß geworden – nachts Seevogelküken verschlingen. Ein Ausrottungsversuch im Jahr 2021 scheiterte nur knapp, und die Planung für einen zweiten Anlauf läuft weiter, während Maßnahmen zur Beifangreduzierung die ausgewachsenen Tiere auf See schützen.

Was sie tötet

  • Eingeschleppte Hausmäuse, die lebende Küken fressen
  • Beifang in der Langleinenfischerei
  • Einzige Brutinsel

Wer für sie kämpft

Logos sind Eigentum der jeweiligen Organisationen und verlinken auf deren offizielle Seiten.

Schnelle Antworten

Wie viele Tristanalbatros gibt es noch auf der Welt?

Ungefähr ~5.000 (~1.700 Paare). Der Tristanalbatros (Diomedea dabbenena) wird auf der Roten Liste der IUCN als Vom Aussterben bedroht geführt, und sein Bestandstrend ist abnehmend. Die Angaben sind Schätzungen, zusammengestellt aus der Roten Liste der IUCN und von Naturschutzorganisationen.

Wo lebt der Tristanalbatros?

Der Tristanalbatros kommt in Vereinigtes Königreich (Tristan da Cunha) (Weltmeere) vor. Sein Lebensraum: Brütet fast ausschließlich auf Gough Island; sucht Nahrung im gesamten Südatlantik.

Warum ist der Tristanalbatros bedroht?

Die Hauptbedrohungen für den Tristanalbatros sind: Eingeschleppte Hausmäuse, die lebende Küken fressen; Beifang in der Langleinenfischerei; Einzige Brutinsel.

Wer arbeitet daran, den Tristanalbatros zu retten?

Zu den Organisationen, die sich für den Schutz des Tristanalbatros einsetzen, gehören BirdLife International; Re:wild — Global Wildlife Conservation.