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Seidensifaka
Propithecus candidus
Der „Engel des Waldes“ – ein Lemur mit seidigweißem Fell – springt in schwindender Zahl durch Madagaskars nebelverhangene Gipfel.
- Verbreitung
- Madagaskar
- Region
- Afrika
- Lebensraum
- Bergregenwald des Marojejy-Massivs im Nordosten Madagaskars
Die Geschichte
Seidensifakas können in Gefangenschaft nicht überleben, daher hängt ihr Schicksal ganz an den Wäldern von Marojejy, die während politischer Krisen wegen des Palisanderholzes geplündert wurden. Einheimische Führer, Ökotourismus und Ranger-Patrouillen sind heute der wichtigste Schutzschild der Art.
Was sie tötet
- Brandrodung
- Illegaler Palisanderholz-Einschlag
- Bejagung
- Es existiert kein Bestand in Gefangenschaft
Wer für sie kämpft
ZSL EDGEZoological Society of London — EDGE of Existence
Conservation InternationalConservation International
Re:wildRe:wild — Global Wildlife Conservation
Logos sind Eigentum der jeweiligen Organisationen und verlinken auf deren offizielle Seiten.
Schnelle Antworten
Wie viele Seidensifaka gibt es noch auf der Welt?
Ungefähr ~250 (geschätzt 100–1.000). Der Seidensifaka (Propithecus candidus) wird auf der Roten Liste der IUCN als Vom Aussterben bedroht geführt, und sein Bestandstrend ist abnehmend. Die Angaben sind Schätzungen, zusammengestellt aus der Roten Liste der IUCN und von Naturschutzorganisationen.
Wo lebt der Seidensifaka?
Der Seidensifaka kommt in Madagaskar (Afrika) vor. Sein Lebensraum: Bergregenwald des Marojejy-Massivs im Nordosten Madagaskars.
Warum ist der Seidensifaka bedroht?
Die Hauptbedrohungen für den Seidensifaka sind: Brandrodung; Illegaler Palisanderholz-Einschlag; Bejagung; Es existiert kein Bestand in Gefangenschaft.
Wer arbeitet daran, den Seidensifaka zu retten?
Zu den Organisationen, die sich für den Schutz des Seidensifaka einsetzen, gehören Zoological Society of London — EDGE of Existence; Conservation International; Re:wild — Global Wildlife Conservation.