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Kihansi-Gischtkröte
Nectophrynoides asperginis
Eine daumennagelgroße Kröte, die im Nebel eines einzigen Wasserfalls lebte — innerhalb eines Jahrzehnts nach dem Bau eines Staudamms in der Wildnis ausgestorben.
- Verbreitung
- Tansania
- Region
- Afrika
- Lebensraum
- Gischtzone eines einzigen Wasserfalls in der Kihansi-Schlucht — ein Lebensraum von etwa zwei Hektar
Die Geschichte
Die Kihansi-Gischtkröte bewohnte wohl das kleinste Verbreitungsgebiet aller Wirbeltiere: die Gischtwiesen eines einzigen tansanischen Wasserfalls. Als ein Staudamm den Flusslauf abschnitt, verschwand der Nebel, und der Chytridpilz erledigte den Rest. Zoopopulationen in den USA und Tansania zählen mittlerweile in die Tausende, und experimentelle Wiederansiedlungen unter künstlichen Sprinklern bieten einen fragilen zweiten Akt.
Was sie tötet
- Wasserkraftwerk entfernte 90 % der Wasserfallgischt
- Chytridpilz
- Mikroskopisch kleines natürliches Verbreitungsgebiet
Wer für sie kämpft
Amphibian ArkAmphibian Ark
AZA SAFEAssociation of Zoos & Aquariums — SAFE Program
IUCN Red ListInternational Union for Conservation of Nature — Species Survival Commission
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Schnelle Antworten
Wie viele Kihansi-Gischtkröte gibt es noch auf der Welt?
Ungefähr In der Wildnis ausgestorben · Tausende in Menschenobhut. Der Kihansi-Gischtkröte (Nectophrynoides asperginis) wird auf der Roten Liste der IUCN als In der Natur ausgestorben geführt, und sein Bestandstrend ist erholend. Die Angaben sind Schätzungen, zusammengestellt aus der Roten Liste der IUCN und von Naturschutzorganisationen.
Wo lebt der Kihansi-Gischtkröte?
Der Kihansi-Gischtkröte kommt in Tansania (Afrika) vor. Sein Lebensraum: Gischtzone eines einzigen Wasserfalls in der Kihansi-Schlucht — ein Lebensraum von etwa zwei Hektar.
Warum ist der Kihansi-Gischtkröte bedroht?
Die Hauptbedrohungen für den Kihansi-Gischtkröte sind: Wasserkraftwerk entfernte 90 % der Wasserfallgischt; Chytridpilz; Mikroskopisch kleines natürliches Verbreitungsgebiet.
Wer arbeitet daran, den Kihansi-Gischtkröte zu retten?
Zu den Organisationen, die sich für den Schutz des Kihansi-Gischtkröte einsetzen, gehören Amphibian Ark; Association of Zoos & Aquariums — SAFE Program; International Union for Conservation of Nature — Species Survival Commission.