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Gulampipa
Podiceps gallardoi
Erst 1974 entdeckt, führt dieser patagonische Tänzer eines der spektakulärsten Balzballette der Natur auf.
- Verbreitung
- ArgentinienChile
- Region
- Südamerika
- Lebensraum
- Windgepeitschte Basalt-Hochlandseen in Santa Cruz, Patagonien
Die Geschichte
Gulampipas brüten an abgelegenen Hochlandseen, wo eingeschleppte Nerze in einer einzigen Nacht eine ganze Kolonie vernichten können. ‚Koloniewächter‘-Biologen campieren jeden Sommer neben jedem bekannten Brutsee – ein dünner menschlicher Schutzschild, dem der Stopp des freien Falls der Art zugeschrieben wird.
Was sie tötet
- Eingeschleppter Amerikanischer Nerz
- Eingeführte Forellen fressen die Nahrungsgrundlage
- Prädation durch Dominikanermöwen
- Austrocknende Seen durch den Klimawandel
Wer für sie kämpft
Logos sind Eigentum der jeweiligen Organisationen und verlinken auf deren offizielle Seiten.
Schnelle Antworten
Wie viele Gulampipa gibt es noch auf der Welt?
Ungefähr ~750–800. Der Gulampipa (Podiceps gallardoi) wird auf der Roten Liste der IUCN als Vom Aussterben bedroht geführt, und sein Bestandstrend ist abnehmend. Die Angaben sind Schätzungen, zusammengestellt aus der Roten Liste der IUCN und von Naturschutzorganisationen.
Wo lebt der Gulampipa?
Der Gulampipa kommt in Argentinien, Chile (Südamerika) vor. Sein Lebensraum: Windgepeitschte Basalt-Hochlandseen in Santa Cruz, Patagonien.
Warum ist der Gulampipa bedroht?
Die Hauptbedrohungen für den Gulampipa sind: Eingeschleppter Amerikanischer Nerz; Eingeführte Forellen fressen die Nahrungsgrundlage; Prädation durch Dominikanermöwen; Austrocknende Seen durch den Klimawandel.
Wer arbeitet daran, den Gulampipa zu retten?
Zu den Organisationen, die sich für den Schutz des Gulampipa einsetzen, gehören BirdLife International; Re:wild — Global Wildlife Conservation.