Sumatra-Orang-Utan

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Vom Aussterben bedrohtSäugetier · Menschenaffe

Sumatra-Orang-Utan

Pongo abelii

Der rote Menschenaffe Sumatras überlebt fast ausschließlich in einem einzigen Ökosystem – Leuser – dem letzten Ort der Erde, an dem sich Orang-Utans, Tiger, Nashörner und Elefanten einen Wald teilen.

Geschätzt verbleibend ~13.800 Abnehmend
Verbreitung
Indonesien
Region
Asien
Lebensraum
Tropischer Regenwald des Leuser-Ökosystems im Norden Sumatras

Die Geschichte

Baumlebender und geselliger als ihre Verwandten auf Borneo, steigen Sumatra-Orang-Utans nur selten aus dem Kronendach herab. Ihr Schicksal ist mit dem Leuser-Ökosystem verknüpft, einem Wald von der Größe Belgiens, der unter unermüdlichem Druck durch Palmöl und Straßenbau steht; Rettungszentren wildern beschlagnahmte Heimtiere wieder in geschützten Wald aus.

Was sie tötet

  • Umwandlung von Wald in Palmölplantagen
  • Straßen, die das Leuser-Ökosystem zerschneiden
  • Illegaler Heimtierhandel
  • Brände

Wer für sie kämpft

Logos sind Eigentum der jeweiligen Organisationen und verlinken auf deren offizielle Seiten.

Schnelle Antworten

Wie viele Sumatra-Orang-Utan gibt es noch auf der Welt?

Ungefähr ~13.800. Der Sumatra-Orang-Utan (Pongo abelii) wird auf der Roten Liste der IUCN als Vom Aussterben bedroht geführt, und sein Bestandstrend ist abnehmend. Die Angaben sind Schätzungen, zusammengestellt aus der Roten Liste der IUCN und von Naturschutzorganisationen.

Wo lebt der Sumatra-Orang-Utan?

Der Sumatra-Orang-Utan kommt in Indonesien (Asien) vor. Sein Lebensraum: Tropischer Regenwald des Leuser-Ökosystems im Norden Sumatras.

Warum ist der Sumatra-Orang-Utan bedroht?

Die Hauptbedrohungen für den Sumatra-Orang-Utan sind: Umwandlung von Wald in Palmölplantagen; Straßen, die das Leuser-Ökosystem zerschneiden; Illegaler Heimtierhandel; Brände.

Wer arbeitet daran, den Sumatra-Orang-Utan zu retten?

Zu den Organisationen, die sich für den Schutz des Sumatra-Orang-Utan einsetzen, gehören World Wide Fund for Nature; Fauna & Flora International; Re:wild — Global Wildlife Conservation.