Chinesischer Stör

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Vom Aussterben bedrohtFisch · Stör

Chinesischer Stör

Acipenser sinensis

Ein 140 Millionen Jahre alter Riese, der einst 3.000 km den Jangtsekiang hinaufschwamm, um zu laichen – Staudämme zerschnitten die Reise, und die natürliche Laichablage ist zum Erliegen gekommen.

Geschätzt verbleibend Unbekannt – keine natürliche Laichablage seit 2017 Abnehmend
Verbreitung
China
Region
Asien
Lebensraum
Jangtsekiang und angrenzende Meere; wanderte historisch 3.000 km flussaufwärts zum Laichen

Die Geschichte

Der Chinesische Stör überlebte die Dinosaurier, nicht aber die Aufstauung des Jangtsekiang. Ohne bestätigte natürliche Fortpflanzung seit 2017 hält sich die Art durch massive Aussetzungen aus Brutanstalten – in manchen Jahren über eine Million Jungfische – und das flussweite Fischereiverbot, während Wissenschaftler versuchen, neue Laichgründe zu schaffen.

Was sie tötet

  • Gezhouba- und Drei-Schluchten-Staudämme, die die Laichwanderungen blockieren
  • Kollisionen mit Schiffen
  • Verschmutzung
  • Historische Überfischung

Wer für sie kämpft

Logos sind Eigentum der jeweiligen Organisationen und verlinken auf deren offizielle Seiten.

Schnelle Antworten

Wie viele Chinesischer Stör gibt es noch auf der Welt?

Ungefähr Unbekannt – keine natürliche Laichablage seit 2017. Der Chinesischer Stör (Acipenser sinensis) wird auf der Roten Liste der IUCN als Vom Aussterben bedroht geführt, und sein Bestandstrend ist abnehmend. Die Angaben sind Schätzungen, zusammengestellt aus der Roten Liste der IUCN und von Naturschutzorganisationen.

Wo lebt der Chinesischer Stör?

Der Chinesischer Stör kommt in China (Asien) vor. Sein Lebensraum: Jangtsekiang und angrenzende Meere; wanderte historisch 3.000 km flussaufwärts zum Laichen.

Warum ist der Chinesischer Stör bedroht?

Die Hauptbedrohungen für den Chinesischer Stör sind: Gezhouba- und Drei-Schluchten-Staudämme, die die Laichwanderungen blockieren; Kollisionen mit Schiffen; Verschmutzung; Historische Überfischung.

Wer arbeitet daran, den Chinesischer Stör zu retten?

Zu den Organisationen, die sich für den Schutz des Chinesischer Stör einsetzen, gehören International Union for Conservation of Nature — Species Survival Commission; World Wide Fund for Nature.